Handzeichen personalisiert

Der Einsatz von Lautgebärden im Schriftspracherwerb bietet viele Vorteile: Einmal entlastet er den auditiven Kanal, unterstützt bei der Buchstaben- und Lautanalyse und stellt gleichzeitig eine Orientierungshilfe zur korrekten Lautbildung dar. Besonders wichtig ist, dass Lautgebärden mit einer Hand darstellbar sind. Die andere Hand ist somit frei zur Stifthaltung oder zum Halten der Position im Lesetext.                                                                                                                                                                                   In den Diagnose- und Förderklassen an der Ulrichschule kommen deshalb die Lautgebärden aus der Momel-Fibel zum Einsatz. Sie erfüllen nahezu alle oben genannten Kriterien. Entweder sind sie besonders am Graphem orientiert (z.B. <o> mit Hand und Mund; siehe Bild 1), bzw. am Phonem (z.B. beim <h> als Hauchen über den Handrücken; Bild 2), oder stellen einen Sinnlautbezug her (z.B. beim <ei> sanft mit der Hand über die Wange streichen; Bild 3)

Handzeichen1 Handzeichen2 Handzeichen3

Besonders motivierend ist, dass die Kinder selbst die Lautgebärden darstellen und dabei fotografiert werden. Diese selbst erstellten „Geheimzeichen“-Fotos werden jeweils zum erlernten Buchstaben im Klassenzimmer aufgehängt.