Warum?

  • Zur täglichen Übung der Lesegeläufigkeit
  • Durch wiederholtes Lesen eines Textes prägt sich die Schülerin oder der Schüler die Wörter in diesem gut ein und liest diese auch in Fremdtexten sicherer => für eine automatisierte Worterkennung
  • Förderung der Teamfähigkeit

 

Wie?

  • Schülerinnen und Schüler werden nach ihrer Lesefähigkeit in Zweierteams eingeteilt (dabei liest immer ein leistungsstärkerer mit einem weniger starken Schüler)
  • Der leistungsstärkere Leser übernimmt die Rolle des Trainers, der –schwächere die des Sportlers
  • Das Training findet jeden Tag ca.10 Minuten statt
Schritt 1

(am 1. Trainingstag)

–         Trainer und Sportler lesen im Chor

–         Sportler zeigt mit dem Finger mit

Schritt 2

(an den darauf folgenden Trainingstagen)

–         Sportler liest

–         Trainer zeigt mit

–         Trainer stoppt bei Lesefehler

–         falls der Sportler sich nach 3 Sekunden nicht selbst verbessert, verbessert Trainer

 

  • Training endet mit einer Vorleserunde des Übungstextes in Kleingruppen oder vor der Klasse; die Zuhörer loben und geben einen Tipp
  • Zusammensetzung der Tandems sollte nach einem gewissen Zeitraum wechseln

Fazit

  • Die geforderten Sozialkompetenzen stellen für manche Schülerinnen und Schüler die größte Herausforderung dar; deshalb werden die Teams auch nach diesen Gesichtspunkten zusammengesetzt
  • Jede Schülerin oder jeder Schüler verbessert sich!
  • Jede Schülerin und jeder Schüler traut sich am Ende der Woche den Übungstext vorzulesen!
  • Trainer muss seinen Sportler zwischendurch loben und motivieren
  • Eventuell sollte Lehrkraft die Zusammenarbeit in einem Punktesystem würdigen
  • Manche Teams entwickeln eigene Übungsstrategien, z.B. Markierung und isoliertes Üben schwieriger Wörter.

 

Literaturempfehlung:

Cornelia Rosebrock u.a.(2011): Leseflüssigkeit fördern. Lautleseverfahren für die Primar- und Sekundarstufe. Klett.

 

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