Lesen mit dem Internetleseprogramm „Antolin“ in Zusammenarbeit mit der Stadtteilbücherei Göggingen

 

  1. Die individuelle Lesefähigkeit und –fertigkeit der Schülerinnen und Schüler wird festgestellt.
  2. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Bücherei bei einer Rallye kennen, die die Mitarbeiter der Bücherei ausgearbeitet haben und durchführen.

Die Regeln für das Verhalten in der Bücherei werden vorab besprochen (Sprechen in Zimmerlautstärke; richtiges Anstellen und Nachfragen; Verhalten, wenn die Ausleihe abgeschlossen ist, andere Schülerinnen und Schüler aber noch auswählen…).

  1. Jede dritte Woche findet ein Besuch in der Stadtteilbücherei Göggingen statt. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich je 3 Bücher ausleihen, von denen 2 zum Antolin Leseprogramm gehören müssen. Die Lehrkraft berät wegen des Schwierigkeitsgrades und hilft, zusammen mit den Mitarbeitern der Bücherei, für die jeweiligen Schülerinnen und Schüler interessante Literatur zu finden.

Ein Buch darf für die Pausen oder zu Hause ein Comic oder Sachbuch sein.

  1. Etwa zweimal wöchentlich bekommen die Schülerinnen und Schüler je 20 bis 30 Minuten „Antolinlesezeiten“, während derer sie ihre Bücher lesen und die entsprechenden Fragen dazu am Computer beantworten können. Dazu sind in jedem Klassenzimmer 2 bis 3 internetfähige Computer bereitgestellt. Wichtig ist dabei eine ruhige, gemütliche und entspannte Atmosphäre. Der Lehrkraft liest am besten auch selbst (Modellfunktion), hat die Reihenfolge der Schülerinnen und Schüler, die an die Computer dürfen im Blick und hilft beim Anmelden im Leseprogramm. Sehr schwache Leser werden dabei teils von Lesepatinnen unterstützt.
  2. Jeder Teilnehmer erhält einen Benutzernamen und ein Passwort, das er in sein Hausaufgabenheft klebt, so dass er den Zugang auch zu Hause nutzen kann.
  3. Die Lehrkraft hat jederzeit Zugriff auf sämtliche Schülerdaten im Internetprogramm und erhält so einen Überblick über Lesemenge und Leseleistung der Schülerinnen und Schüler. So kann eine regelmäßige Rückmeldung gegeben, und die Bücherauswahl gegebenenfalls korrigiert und angepasst werden.
  4. Von Zeit zu Zeit werden besondere Schülerleistungen hervorgehoben und belohnt. Zu den Zeugnissen bekommen die Schülerinnen und Schüler Urkunden.

Die Lehrkraft hat die Erfahrung gemacht, dass auch sehr leseschwache, frustrierte Schülerinnen und Schüler durch diese Arbeitsweise Spaß am Lesen entwickeln und das Lesen erst als Möglichkeit einer Freizeitgestaltung kennenlernen. Zudem verbessern sich Sinnentnahme und Lesegeschwindigkeit.

Diashow

Internetleseprogramm „Antolin“

Das Online-Portal Antolin wird zur Leseförderung eingesetzt. Hierbei gilt es knifflige Fragen zu den Büchern zu beantworten und dabei möglichst viele Antolin-Punkte zu sammeln. Dieses Angebot wird von den Schülerinnen und Schülern sowohl zu Hause als auch in der Schule rege genutzt.