Lesen ist eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen, die ein Kind erwerben kann. Die geübten Leser in der 5. Klasse müssen nun ihre Lesekompetenzen festigen und erweitern. Der Wunsch, zu lesen und über Texte zu sprechen, wird durch die Methode der Lesekonferenzen aufgegriffen. Im Gespräch helfen sich die Jugendlichen gegenseitig, neue Texte zu verstehen, indem sie sich zum Beispiel einzelne Begriffe gegenseitig erklären und Fragen zum Text gemeinsam lösen. In der Kleingruppe arbeiten sie mit anderen zusammen und in ihrem eigenen Tempo. Die Methode Lesekonferenz leistet einen Beitrag zur Entwicklung der im neuen Lehrplan aufgeführten Fach- und Methodenkompetenzen zum Bereich Lesen.

In den Konferenzen werden Texte in 12 Schritten bearbeitet. Diese 12 Schritte beinhalten Lesestrategien, die nun selbstständig gemeinsam in der Gruppe mit einem Text angewendet und eingeübt werden. Diese Schritte sind auf Auftragskarten festgehalten, sodass die Jugendlichen eine feste Struktur haben, aber meist ganz ohne Lehrkraft arbeiten können. Die Lehrkraft hat so Zeit, die Jugendlichen zu beobachten und zu beraten. In der Kleingruppe achtet der Gesprächsleiter auf die Einhaltung der Arbeitsschritte. Die Schülerinnen und Schüler sollen selbst Fragen zu einzelnen Abschnitten erarbeiten und beantworten auch Fragen zum Text. Häufig steht am Ende der Textarbeit die Frage wie die Geschichte weitergehen könnte, was die Lernenden dazu ermutigt den Text fortzudenken.

Die Lesekonferenz ist eine gute Methode, um die Lesekompetenz der Kinder zu erweitern und zu stärken und gleichzeitig kooperative Arbeitsformen zu begünstigen.
Die Lesekonferenz hat einem festgelegten Ablauf.

Die Lesekonferenz – Kompetenzen und Ablauf

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