Sonderpädagogischen Diagnose- und Werkstattklassen (SDW)

In der Förderstufe IV, in den sogenannten Diagnose- und Werkstattklassen, ist es eine fundamentale Aufgabe, den jungen Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf ihren Weg in Leben und Beruf ebnen zu helfen.

Die zentrale Zielsetzung für die Klassen 7 bis 9 ist der Aufbau von Lern- und Handlungskompetenz. Das bedeutet, dass die Jugendlichen auf ihre zukünftigen Rollen in Arbeit, Partnerschaft und Familie, Freizeit und politischer Gemeinschaft vorbereitet werden sollen.

Arbeitsbedeutsame Schlüsselqualifikationen, wie Selbständigkeit, Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft, kommunikative Kompetenzen, Lernkompetenzen, Verantwortungsbewusstsein usw. gilt es anzubahnen bzw. zu verbessern.

 

An unserem Sonderpädagogischen Förderzentrum wird der Unterricht in den Jahrgangsstufen 7 – 9 in so genannten Sonderpädagogischen Diagnose- und Werkstattklassen (SDW) erteilt. Durch den Lehrplan für den Bereich „Berufs- und Lebensorientierung“ werden gezielte Hilfen zur Berufsorientierung, -vorbereitung und -eingliederung gegeben. Das praktische Lernen wird durch den hohen Anteil an Betriebserkundungen, Praktikumstagen und -wochen zunehmend auf außerschulische Lernorte ausgeweitet. Zusätzliche Maßnahmen der Arbeitsagentur und der Förderberufsschulen werden von den Klassen durchgeführt (z.B.: Berufsorientierungstage, Berufsorientierungswoche).
 Die Schule hat in diesem Rahmen bereits Maßnahmen zur „vertieften Berufsorientierung“ im Zusammenarbeit mit dem Förderwerk St. Elisabeth erfolgreich durchgeführt.

 

Die Kooperation mit den Partnern aus der Praxis (Betriebe, Meister, Förderberufsschulen, usw.) wird stetig verstärkt, um das Unterstützungssystem noch weiter auszubauen.

 

Schulabschlüsse

Die Schule vergibt nach Erfüllung der Vollschulzeitpflicht das Abschlusszeugnis mit dem Förderschwerpunkt Lernen. 
Besonders leistungsstarke Jugendliche können freiwillig an der Abschlussprüfung zum Mittelschulabschluss teilnehmen und so zur Mittelschulreife gelangen.