Der Namenspatron

Die Nähe zur Ulrichsbasilika und das Wirken des Heiligen in Augsburg waren Anlass unsere Schule nach dem heiligen Ulrich zu benennen.

Der heilige Ulrich war von 923 bis 973 Bischof von Augsburg.

Verdienste erwarb er sich durch die hervorragende Verteidigung der Stadt Augsburg zu Zeiten der Ungarneinfälle im 10. Jahrhundert. Ulrich und den Augsburgern gelang es, die überlegenen Angreifer erfolgreich abzuwehren. Am Sieg von König Otto I. über die Ungarn bei der Schlacht auf dem Lechfeld (8. bis 10. August 955) hatte er damit enormen Anteil.

Die Erinnerung an sein asketisches Leben, seine Mildtätigkeit und Frömmigkeit führten schon bald darauf zu einer Verehrung als Heiliger im Volk. Vor allem in Augsburg, aber auch sonst im süddeutschen Raum wurde sein Name als Vorname im späten Mittelalter höchst populär.

Um den 4. Juli, seinem Todestag, wird des Heiligen gedacht („Ulrichstag“) und zu seinen Ehren jährlich die Ulrichswoche begangen. Ulrich ist einer der drei Patrone der Stadt und des Bistums Augsburg. In den Alpenländern finden an diesem Tag Segnungen gegen Unwetter statt.

Die Bauernregel für seinen Gedenktag lautet: Regen am Sankt-Ulrich-Tag macht die Birnen stichig mad.

Ulrich ist der Heilige der Reisenden, Wanderer, Fischer, Weber, Winzer und Sterbenden. Er wird angerufen bei schwerer Geburt, gegen Fieber, Körperschwäche, Tobsucht und Tollwut, Ratten- und Mäuseplagen, Wassergefahren und Überschwemmungen.

Bauwerke wurden nach ihm benannt wie Ulrichskirchen oder Ulrichsbrunnen.